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Bruttomietrendite berechnen

Kaufpreis und Kaltmiete eingeben, fertig: Der Rechner zeigt dir die Bruttomietrendite, den Kaufpreisfaktor und auf Wunsch die Miete je Quadratmeter. Damit sortierst du Exposés in Sekunden vor.

Deine Zahlen

Vorbelegt mit einem Beispiel. Überschreib die Werte mit deinen Zahlen, das Ergebnis rechnet sofort mit.

€
ohne Kaufnebenkosten
€
Nettokaltmiete ohne Betriebskosten
Optional
m²
für Miete und Kaufpreis je m²

Dein Ergebnis

Bruttomietrendite

4,08 %

Einordnung

mittel

3 bis unter 5 % ist die übliche Spanne in Groß- und Mittelstädten. Die Nettomietrendite zeigt, was davon bleibt.

Jahreskaltmiete
10.200,00 €
Kaufpreisfaktor
24,5

Der Link enthält deine Eingaben. Wer ihn öffnet, sieht genau diese Rechnung.

Alle Werte sind Orientierungswerte und ersetzen keine Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung. Zinsen, Tilgung und Steuern sind nicht enthalten.

Was ist die Bruttomietrendite?

Die Bruttomietrendite setzt die Jahreskaltmiete ins Verhältnis zum Kaufpreis. Sie sagt dir, wie viel Prozent des Kaufpreises jedes Jahr als Miete zurückfließen, bevor Kaufnebenkosten, Verwaltung, Rücklagen oder Zinsen abgezogen werden.

Genau deshalb ist sie so beliebt: Du brauchst nur zwei Zahlen, die in jedem Exposé stehen. Und genau deshalb ist sie auch nur ein erster Blick. Für die Kaufentscheidung rechnest du anschließend die Nettomietrendite.

Bruttomietrendite = Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis × 100

Rechenbeispiel

Eine Wohnung kostet 250.000 € und ist für 850 € Kaltmiete im Monat vermietet.

  1. Jahreskaltmiete: 850 € × 12 = 10.200 €
  2. Bruttomietrendite: 10.200 € ÷ 250.000 € × 100 = 4,08 %
  3. Kaufpreisfaktor: 250.000 € ÷ 10.200 € = 24,5

Der Rechner oben ist mit diesem Beispiel vorbelegt. Ersetze die Werte durch deine Zahlen, das Ergebnis rechnet sofort mit.

Kaufpreisfaktor: dieselbe Zahl, andersherum

Der Kaufpreisfaktor teilt den Kaufpreis durch die Jahreskaltmiete. Er sagt, wie viele Jahresmieten du für das Objekt bezahlst. Makler und Banken reden oft in dieser Größe, deshalb zeigt der Rechner beide Werte nebeneinander.

Die Umrechnung ist einfach: Faktor 20 entspricht 5 % Bruttomietrendite, Faktor 25 entspricht 4 %, Faktor 30 entspricht 3,3 %. Je höher der Faktor, desto teurer ist das Objekt im Verhältnis zur Miete.

Was ist eine gute Bruttomietrendite?

Eine feste Zielgröße gibt es nicht, aber verlässliche Spannen. Die Einordnung im Rechner folgt ihnen:

  • Unter 3 %: Toplagen in München, Hamburg oder Frankfurt und Neubau. Die Rendite kommt hier eher aus der Wertentwicklung als aus der Miete.
  • 3 bis 5 %: die übliche Spanne für Bestandswohnungen in Groß- und Mittelstädten.
  • 5 bis 7 %: B- und C-Lagen, ländliche Regionen, älterer Bestand. Höhere Rendite, höheres Risiko bei Leerstand und Instandhaltung.
  • Über 7 %: selten ohne Grund. Prüfe, ob die angegebene Miete realistisch ist und welcher Sanierungsbedarf dahintersteckt.

Faustregel: Je älter das Objekt und je schwächer die Lage, desto mehr Bruttomietrendite muss es bringen, um Leerstand und Reparaturen aufzufangen.

Was die Bruttomietrendite nicht zeigt

Die Bruttomietrendite kennt nur Miete und Kaufpreis. Alles, was deine Rendite in der Praxis schmälert, fehlt:

  • Kaufnebenkosten: Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und Makler machen je nach Bundesland und Makler rund 5 bis 12 % des Kaufpreises aus, mit Makler meist 8 bis 12 %.
  • Laufende Kosten, die du nicht auf den Mieter umlegen kannst: Verwaltung, Instandhaltungsrücklage, Reparaturen.
  • Mietausfall und Leerstand zwischen zwei Mietern.
  • Finanzierung und Steuern: Zinsen, Tilgung und dein persönlicher Steuersatz.

Die ersten drei Punkte rechnet der Nettomietrendite-Rechner ein. Finanzierung und Steuern bleiben bewusst außen vor, weil sie von dir und nicht vom Objekt abhängen.

Wofür du die Bruttomietrendite brauchst

  • Vorsortieren: Aus zehn Exposés bleiben die drei, die sich näher anzusehen lohnen.
  • Vergleichen: Zwei Objekte in verschiedenen Städten werden über die Rendite vergleichbar, unabhängig von Größe und Preis.
  • Verhandeln: Wer Kaufpreisfaktor und Rendite kennt, spricht mit Makler und Bank auf Augenhöhe.

Teile deine Rechnung: Der Link oben enthält deine Eingaben. Wer ihn öffnet, sieht genau diese Rechnung und kann sie mit eigenen Zahlen weiterrechnen.

Nettomietrendite

Rendite nach Kaufnebenkosten, Verwaltung, Rücklage und Mietausfall.

Kaufnebenkosten

Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und Makler für dein Bundesland – und was du insgesamt aufbringen musst.

Häufige Fragen

Immer mit der Nettokaltmiete. Die Betriebskostenvorauszahlung ist ein durchlaufender Posten: Du nimmst sie ein und gibst sie für Heizung, Wasser und Hausmeister wieder aus. Sie erhöht deine Rendite nicht. Steht im Exposé nur eine Warmmiete, zieh die Vorauszahlung ab, bevor du rechnest.

In gefragten Großstadtlagen und im Neubau sind 3 bis 4 % üblich, in Mittelstädten und im Bestand 4 bis 5 %, in B- und C-Lagen 5 bis 7 %. Je älter das Objekt und je schwächer die Lage, desto mehr Rendite muss es bringen, weil Leerstand und Reparaturen wahrscheinlicher sind. Über 7 % lohnt immer ein zweiter Blick auf Mietansatz und Zustand.

Der Kaufpreisfaktor ist der Kaufpreis geteilt durch die Jahreskaltmiete, also die Zahl der Jahresmieten, die du für das Objekt zahlst. Faktor 20 entspricht 5 % Bruttomietrendite, Faktor 25 entspricht 4 %, Faktor 30 entspricht 3,3 %. Makler und Banken reden oft in dieser Größe, deshalb zeigt der Rechner beide Werte.

Die Bruttomietrendite teilt nur die Jahreskaltmiete durch den Kaufpreis. Die Nettomietrendite rechnet die Kaufnebenkosten zum Kaufpreis dazu und zieht die laufenden Kosten ab, die du nicht auf den Mieter umlegen kannst: Verwaltung, Instandhaltungsrücklage und Mietausfall. Sie liegt deshalb meist 0,5 bis 1,5 Prozentpunkte unter der Bruttomietrendite und ist die Zahl für die Kaufentscheidung.

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